Mittwoch, 14. Februar 2018

Sündigen, als ob Gott es nicht sehen würde

Ein Wüstenvaterwort als Inspiration zum Beginn der Fastenzeit

Vater ein Wort...
Mitterkopf im Schnee - schön wie die Wüste
"Es sagte ein Alter: Es ist wunderlich, wie wir die Gebete verrichten, als wäre Gott anwesend und hörte unsere Reden, beim Sündigen aber handeln wir so, als ob er uns nicht sehen würde."
(Apophthegmata Patrum Teil III, aus frühen Sammlungen, Guy 12,22. Beuroner Kunstverlag)


Berufungswochenende mit Weihbischof Hofer in Neukirchen


Donnerstag, 1. Februar 2018

Gipfelkreuz am Plattenkogel - Pfarrkalender Februar 2018

Gipfelkreuz am Plattenkogel
Gebetsmeinung des Papstes Februar 2018
„Nein“ zu Korruption
Dass jene, die über wirtschaftliche, politische oder religiöse Macht verfügen, ihre Position nicht missbrauchen.

Mittwoch, 31. Januar 2018

Eingeschlafene Glieder am Leib Christi

Ein Ausschnitt aus meinem Text für die Walder Gemeindezeitung:
Pfarrkirche Wald vom Weißen Palfen aus

[...]
Und die Walder wissen, wie man schön feiert. Als besondere Höhepunkte haben wir diesen Herbst zuerst unseren neuen Pfarrer Christian Walch begrüßt und dann ein Monat später, zu Erntedank, auch seine offizielle Amtseinführung ("Installierung") gefeiert. Ich finde, dass waren zwei wunderbare Glaubensfeste. Wenn alle Vereine aufmarschieren, bei der Wandlung die Fahnen senken, dazu die vielen Gläubigen und die schöne Musik vom Kirchenchor und der Trachtenmusikkapelle...das hat schon was. Herzlichen Dank noch einmal allen, die mit geholfen haben und dabei waren.

Bei so einer schönen Festmesse denke ich mir: Die Kirche, dass sind wir alle zusammen! Durch die Taufe wird jeder von uns ein Teil von Jesus. Er ist das Haupt, wir sind ein Teil seines Leibes, der die Kirche ist (so Paulus im Brief an die Kolosser 1,18). Leib bedeutet hier: Ein lebendiger Körper. Die Kirche ist also weit weg davon eine "Institution" zu sein. Etwas, das lebt, ist keine Institution. In jeder Heiligen Messe, zeigt die Kirche, das sie lebt und leben schenkt. Und bei so einem besonderen Fest, da zeigt sich das Leben der Kirche, des Leibes Christi, ganz besonders deutlich. Doch auch in der Kirche kann es passieren, dass ein Glied einschläft, wie wenn einem der Fuß einschläft oder die Hand, weil man zulange darauf rumgelegen ist. Was tut man dann? Aufstehen, durchschütteln, in Betrieb nehmen. So ist es auch in der Kirche, die aus uns aufgebaut ist: Vielleicht sind wir manchmal so ein eingeschlafenes Glied am Leib Christi. Aber auch, wenn wir eingeschlafen sind, gehören wir zu diesem Leib dazu. Aufstehen, den Glauben wachschütteln und in Betrieb nehmen...so wird die Kirche noch lebendiger!
Wir gemeinsam und Gott mit uns!
Euer Pastoralassistent Ruben

Mittwoch, 17. Januar 2018

Anklöckler in Wald - Friends of Music

Am zweiten Adventwochenende waren wir, die Friends of Music, als Anklöckler unterwegs.

Wir besuchten die einzelnen Siedlungen, wo wir immer von der versammelten Nachbarschaft herzlich empfangen wurden.

Mit großer Freude durften wir für euch singen, die Herbergssuche und ein Hirtenspiel aufführen. Wir bedanken uns für die freundliche Aufnahme, die gute Verpflegung und die zahlreichen Spenden.
Jakob und Johanna

Auch die Pfarre möchte von ganzem Herzen den Anklöcklern Vergelt's Gott sagen. Ihr habt uns auf wunderschöne Weise von der Heiligen Familie und ihrem langen Weg bis zum Stall in Betlehem erzählt. Und Vergelt's Gott für die große Spende für die Pfarre.

Zirbe in der Seekarscharte - Neukirchner Pfarrkalender Jänner 2018


Gebetsmeinung des Papstes für Jänner 2018

Religiöse Minderheiten in Asien

Dass Christen und andere religiöse Minderheiten in asiatischen Ländern ihren Glauben in voller Freiheit leben können.

Montag, 15. Januar 2018

Alle Generationen: Preiset den Herrn! Familiengottesdienst Nr.1

1. Familiengottesdienst in Wald
Hier einige Eindrücke von unserem ersten Familiengottesdienst in Wald (14.1.2018) für unsere drei Pfarren Neukirchen, Wald und Krimml. Feierlich - schwungvolle Messe mit Kinderpredigt und viel gemeinsamen Lobpreis unseres großen Gottes, dann Kinderbetreuung im Turnsaal bzw. der Bücherei für die Kleineren und Zeit zum Hoagaschten im Pfarrheim für die Eltern: beim ersten Mal war es sehr schön und lustig, machen wir so weiter...
Hier die Termine für die nächsten Familiengottesdienste:

Ministrantenbockareiten zur Ambrosiuskapelle

Am 10. Jänner 2018 waren Sonnenschein und viel Spaß beim Bockareiten die Begleiter. Die Ministranten von Neukirchen, Eltern und Pfarrer Christian Walch erlebten einen Nachmittag, ganz im Sinne der Gemeinschaft.
In der wunderschönen Ambrosiuskapelle hatten wir Gelegenheit für ein Gebet und konnten Gott danken, für all das Schöne, was uns in den letzten Wochen Freude bereitet hat.
Danach ging es rasant in Richtung Neuhaushof weiter, wo wir mit Grillwürstel und Getränken verwöhnt wurden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Wirtsleute des Neuhaushofes für die Einladung und den Transport mit dem Schibus zurück zum Pfarrheim.
Nadine Hof-Scharler

Freitag, 12. Januar 2018

Dank den Königen

Herzlichen Dank den vielen Heiligen Königen, die in der ersten Jännerwoche in unseren Pfarren unterwegs waren um die Frohe Botschaft zu verkünden, den Häusern Segen und den Armen Hilfe zu bringen!
Gott Vergelt's

Freitag, 5. Januar 2018

Jesus, du heller Stern

JESUS, DU HELLER STERN
Am 24. Dezember 2017, bei der Kindermette in Neukirchen, trugen die Kinder der Evangelium-Stunde das Licht des FRIEDENS der LIEBE und der DANKBARKEIT hinaus in die Welt. Sie hoffen, dass durch ihr Adventspiel alle Teilnehmer spüren konnten, welch Hoffnung zu Weihnachten geboren wird.
Nadine Hof-Scharler

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Weihnachten nicht als Zaungäste - Dackel Niki aus Krimml

Liebe Frauchen, liebe Herrchen,
meinen Wortschatz habe ich im letzten Jahr erheblich erweitern können, hauptsächlich um den
Begriff „fake news“. Ich habe damit meine Schwierigkeiten, die Worte werden ganz anders ausgesprochen als sie geschrieben werden. Nun gut, das gibt es in der deutschen Sprache schließlich auch. So schreibt man zum Beispiel das Wort „Pferd“ - spricht aber „Gaul“. Auch mußte ich es mir erst übersetzen lassen: es bedeutet „falsche oder verfälschte Nachricht“.
Das ist ja eine sehr schlimme Sache, hat sehr viel mit Lüge zu tun und gehört gewiß nicht in das Gemeindeheft einer Kirchengemeinde. Umso peinlicher, daß gerade mir das im vorigen Gemeindeheft passiert ist. Ich schrieb da von der Gemeinschaft, in der ich genußvoll lebe, nämlich zusammen mit dem Hund Ari und drei Katzen. In Wirklichkeit sind es aber vier Katzen. Vielleicht hat das mit meiner Fähigkeit zu tun, beim Zählen bis drei keine Probleme zu haben.

Eigentlich aber soll es bei diesen Zeilen um Wichtigeres für uns alle gehen. Wir spüren alle – und die Kinder ganz besonders – diese Wochen und Tage führen fast jeden unter uns auf ein Ereignis zu, das etwas Hervorragendes im ganzen Jahr bedeutet: wir feiern den Geburtstag des Heilands. Wir feiern diesen Tag nicht als Zaungäste. Wir feiern ihn tatsächlich als Beteiligte.
Das Evangelium berichtet vom Lobgesang der Engel über dem Hirtenfeld. Heute singen nicht mehr die Engel diesen Lobgesang – wir selbst sind es jetzt, wir stimmen ihn an und er klingt aus unseren Kirchen heraus über die Felder.

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Aktion Ministrantenkeks

Am 13. Dezember 2017 wurden mit Pfarrer Christian Walch in der Bäckerei Pinzgaubrot Ministrantenkekse gebacken. Nach der Abendmesse konnten diese beim Adventtreff verkauft werden. Der Erlös kommt den neuen Bildern von der Hl. Familie zu Gute, die in der Adventzeit von Haus zu Haus wandern und uns an die Herbergssuche zu Betlehem erinnern.

Ein ganz großes Dankeschön an Josef Proßegger der seine Backstube für diesen Zweck zur Verfügung stellte.
 Nadine Hof-Scharler

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Ministranten Fußball Weltmeister des Ober-Oberpinzgaues

Es waren harte Kämpfe im Krimmler Turnsaal, bei dem die vielen Spieler, auch der Pfarrer und der
Pastoralassistent, alles gaben.

Zuletzt konnte das Team Krimml II , dass sich im Elfmeterschießen durchsetzte, den Wanderpokal und den Titel "Ministranten Fußball Weltmeister des Ober-Oberpinzgaues" erobern.


Die Fußball Ministranten Weltmeister des Oberpinzgaus 2017, Krimml II
Herzlichen Dank an Eva Jakob von "Alpenmineralien Hofer" für den wunderschönen Pokal und
"Danke" an die Gemeinde Krimml für die Bereitstellung des Turnsaals.

Jetzt heißt es trainieren
bis zur MFW 2018.
(aus: Pfarrbrief 3/2017)

Montag, 11. Dezember 2017

Gott teilt unser Schicksal!

Das Weihnachtsfest erfüllt uns mit schönen Gefühlen. Recht so! Das zarte Jesuskind: mit Maria
dürfen wir es sehen, dürfen wir es halten. Maria steht da an unser aller Stelle. Sie steht für die gesamte Menschheit.

Eigentlich unerhört: Der große, der allmächtige Gott kommt auf die Welt, hilflos und der Hilfe bedürftig. Er, der die ganze Welt trägt, lässt sich von uns tragen, legt sich in unsere Hände. Wie sanft werden wohl die Gottesmutter Maria und der Heilige Josef das Gotteskind "gehoppert" haben. So ist Weihnachten wahrlich etwas Wunderbares, Schönes.
Als Jesus geboren wurde, so eine sehr alte Überlieferung, da ist die Zeit für einen Moment stehen geblieben - der Vogel im Flug, das Wasser im Fluss - da hat der ganze Kosmos einmal kurz durchgeatmet. Die ganze Welt wartet auf die Erlösung schreibt Paulus im Römerbrief, Kapitel 8. Im Jesuskind hat sie ihren Erlöser gefunden.


Doch schon das "Rundherum" um die Geburt Jesu zeigt die andere Seite von Weihnachten: Maria hochschwanger auf der Straße, kein Platz bei den Menschen für die Heilige Familie, nach der Geburt die Flucht nach Ägypten, der Kindermord von Betlehem...

Weihnachten bezeichnet genau diesen entscheidenden Moment: Gott kommt in Jesus auch in alle Abgründe und Schwierigkeiten der Menschheit hinein. Man kann sagen:

Gott teilt uns nicht von oben unser Schicksal zu, sondern:
Gott teilt unser Schicksal!

Montag, 4. Dezember 2017

Gott ist da! Pfarrer Christian Walch über Weihnachten

Das Wort „Weihnachten“ ist umhüllt von einem besonderen Zauber. Bei keinem anderen Fest im
Laufe des Jahres gibt es so viele verschiedene Bräuche und eine so schöne Vorbereitungszeit, den Advent, wie bei Weihnachten. Ein jeder von uns hat besondere Erinnerungen aus seiner Kindheit, wenn er an dieses Fest denkt und auch das Herz eines Erwachsenen bleibt nicht unberührt, wenn Weihnachten vor der Tür steht.

Warum ist das so? In seinem Buch „Weihnacht Mythos wird Wirklichkeit“ schreibt Kardinal Schönborn:
„Weihnachten fasziniert, weil wir alle, irgendwie, von ferne oder nahe, ahnen, dass die Geburt des Kindes Jesus Christus etwas mit den tiefsten Sehnsüchten und Hoffnungen zu tun hat, die wir auch heute noch nicht verlernt haben.“

Vielleicht geht es uns an Weihnachten so, dass wir merken, dass das Leben doch mehr bieten muss als die rein materiellen Dinge. Ich denke, dass es gut ist, wenn wir uns von diesem Gefühl leiten lassen und möchte ermutigen, ein paar neue Akzente zu setzen: ein gutes Gespräch führen, das wir schon länger vor uns herschieben, bewusst Zeit nehmen für einen einsamen Menschen in meiner Umgebung... vielleicht geht sich das aus jetzt im Advent.
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