Freitag, 7. April 2017

Alle beten zum gleichen Gott! Oder etwa nicht?

Alle beten zum gleichen Gott! Oder etwa nicht?
von Edwin Bachmaier


Ich finde, dieser Frage geht man am besten auf den Grund, indem man sich damit beschäftigt, wie denn Gott überhaupt „aussieht“.

Für Kinder ist die Sache oft klar: Ein alter Mann, weiß gekleidet mit langem Bart. Dass sich diese Beschreibung auf die Vision aus Daniel 7,9 gründet, ist dann allerdings weniger bekannt.

Bei Erwachsenen, werden dann die Antworten schon vielfältiger: Gott wäre eine Kraft, die alles durchströmt, sich in jedem befindet und in welcher wir am Ende unseres Seins aufgehen werden. Oder: Er ist jene Macht, die die Erde erschaffen hat, um sie dann sich selbst zu überlassen. Auch wird Gott beschrieben als Summe alles Göttlichem, das dem ganzen Kosmos innewohnt.

Und nicht wenige vertreten dann eben die Meinung, dass es ohne  Bedeutung sei, wie das eigene Gottesbild aussieht, da es ohnehin stets auf denselben Gott hinauslaufe.

Die Frage danach, wie das Wesen Gott aussieht, kann hierbei eine gute Hilfe sein: Sieht man in die Bibel, lassen sich ganz wesentliche Beschreibungen für Gott finden:

Donnerstag, 6. April 2017

Dackel Niki über das Fasten

Liebe Frauchen, liebe Herrchen,
in meinem Hundehirn springen die Bilder und Buchstaben dauernd hin und her zwischen herrlichen Fleischtellern und Fastenzeitbildern. Zu meinem Glück liegt der Aschermittwoch schon einige Wochen zurück, die mich so eingrenzende Zeit dauert nicht mehr gar so lange. Und vierzig Tage sind für einen kleinen gefräßigen Hund doch sehr viel. Das brachte mich auf eine Idee, die vielleicht gar nicht so abwegig ist. Wir lesen doch die Hl. Schrift in deutscher Sprache, also in einer Übersetzung. Da kann es doch durchaus passieren, daß beim Übersetzen sich auch Fehler einschleichen. Die erste Übersetzung des Neuen Testaments in die deutsche Sprache leistete vor fünfhundert Jahren Martin Luther auf der Wartburg bei Eisenach. Eisenach nun lag in der DDR, da war das Fasten kein unbekannter Begriff. Es könnte doch nun sein, daß Luther bei seiner Arbeit gerade dies im Sinn hatte – und zwar sehr exzessiv, so daß er wie aus Gewohnheit vierzig Tage schrieb aber nur vier Stunden meinte. Mir jedenfalls käme dies sehr entgegen.

Mittwoch, 5. April 2017

Große Osterratsche reaktiviert - Pfarrkalender April 2017

Große Osterratsche reaktiviert
Die große Osterratsche wird - auf Bestreben von Brunner Franz - von den 
Neukirchner Ministranten wieder aktiviert.

"Beten ist Verweilen
bei einem Freund." 
Teresa von Avila

Gebetsmeinungen des Hl. Vaters April 2017
Die jungen Menschen mögen bereitwillig ihrer Berufung folgen und ernsthaft darüber nachdenken, ob Gott sie zu Priestertum oder geweihtem Leben ruft.

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Freitag, 31. März 2017

Pfarrprovisor Albrecht Tagger im Interview

Pfarrprovisor Albrecht Tagger lic. theol.
Seit Anfang März ist Albrecht Tagger in unseren Pfarren als Pfarrprovisor tätig. Er bleibt zwar nur Pfarrprovisor Albrecht Tagger im Interview mit Pastoralassistenten Ruben Weyringer.
für einige Monate bei uns, doch werden dies sicherlich gute, intensive Monate voller interessanter Begegnungen und Gespräche. Albrecht findet einen schnellen Weg zu den Herzen der Menschen, dass haben wir in den letzten Wochen schon erfahren. Lernen wir ihn und seinen Werdegang besser kennen.

Lieber Albrecht, nun bist du schon einige Wochen bei uns. Aber wo kommst du eigentlich her?

Ich komme aus der Diözese Innsbruck, meine Heimatpfarre ist Leisach in Osttirol. Nach der Volksschule haben mich die Wege ein Jahr zu den Salesianern nach Unterwaltersdorf geführt. Von dort bin ich dann über St. Gabriel in das Missionsgymnasium St. Rupert nach Bischofshofen gekommen weil ich immer schon Missionar werden wollte.
Nach der Matura führten mich die Wege nach Salzburg zum Bundesheer in die Rainerkasene. Dort begann ich dann als Laientheologe schon das Studium für Hebräisch. In der Folge war ich Mesner in einer Stadtpfarre, studierte Philosophie und Theologie und war abends im Landestheater als Platzanweiser tätig um mir mein Studentengeld zu verdienen.

Donnerstag, 30. März 2017

"Ikonen" - Ausstellungseröffnung Birgit Herr/ Karl Hartwig Kaltner Tauriska

EINLADUNG
zur Ausstellungseröffnung „Ikonen“ von Birgit Herr
Ausstellung „Skizzen und Entwürfe zu Kirchenfenstern und Fahnen“ von Karl Hartwig Kaltner
Kurzvortrag Ikonenmalerei von Karl Hartwig Kaltner
Vernissage: Freitag, 7. April 2017, 19.30 Uhr im TAURISKA-Kammerlanderstall
Ausstellungsdauer: Die Ausstellung ist bis 28. April zu sehen.
Mo, Mi, Fr. 9-12 Uhr

BIRGIT HERR
Ikonenmaler bleiben im Hintergrund. Ihre Werke werden nicht signiert. Sie sind nur die Ausführenden eines höheren Zweckes. So sieht es auch BIRGIT HERR, die Ikonenmalerin in Neukirchen/Gr.Ven. Ihre Arbeit sei eine Art spirituelle Übung, gelebter Glaube.
„Die ganze Liebe, die man in Ikonen hineinmalt, strahlt zurück“, so die Oberpinzgauerin, die hauptberuflich Gold- und Silberschmiedemeisterin ist. Sie hatte es gedrängt, diese religiöse Kunst zu erlernen. 2012 belegte sie den ersten Kurs und begann danach ihr erstes Bild in Eigenregie. Durch einen mühsamen Lernprozess und weiteren Kursen bei Peter und Martina Eichhorn in Mittersill war Birgit Herr in ihrem Schaffen immer besser - feiner - geworden.

KARL HARTWIG KALTNER

der oft für Sakralräume arbeitet, zeigt hier Skizzen, Studien und Entwürfe, welche er als Vorstudien für große Aufträge angefertigt hat. So sind unter anderem Entwürfe
für die Kirchenfenster in der Pfarrkirche von Liefering (ausgeführt 2013) oder für die Installation von Fahnenbildern im Dom von Salzburg 2016 zu sehen.
Arbeiten auf Papier in farbkräftiger Tusche, Bleistiftzeichnungen und auch kleine Proben aus Glas spiegeln die Entwicklungsschritte wieder, welche zum Erstellen
eines Werkes notwendig sind.

Fotos: TAURISKA/Privat

Mittwoch, 29. März 2017

Einfach so dahin...

Einfach so dahin...

"Der lebt einfach so dahin". Damit meinen wir: der hat keine klaren Ziele, keine klaren Vorstellungen, er macht sich nicht viele Gedanken über seinen weiteren Lebensweg, er hat resigniert, fügt sich einfach so in sein Leben und in die Welt ein. Aber die Lebenskräfte pulsieren nicht. Wenn wir "einfach so dahin leben" machen wir es uns leicht im Leben.

Vielleicht denken wir uns auch sehnsuchtsvoll: Einfach so in den Tag hinein leben, das wäre schön. Keine Sorgen und Pflichten, die unser Leben bestimmen.
Aber, wie mir scheint, werden wir dadurch nicht frei und einfach nur glücklich, sondern oft traurig und doch im Inneren unzufrieden. Wir sind wohl nicht auf der Welt, um es uns einfach leicht zu machen und den Weg des kleinsten Widerstandes zu suchen. Es gibt eine Aufgabe für jeden von uns im Leben. Und wenn wir diese nicht erfüllen, fühlen wir uns leer und verlassen.

Wir können auch "einfach so dahin glauben". Das oben über das "Dahinleben" gesagte gilt auch hier. Man macht es sich leicht im Glauben. Aber niemand hat gesagt, das es leicht werden würde, weder das Leben, noch der Glaube.

Mittwoch, 1. März 2017

Pfarrer besteigen Großvenediger - Pfarrkalender März 2017

Pfarrer besteigen Großvenediger
Der Großvenediger.
Oben (Privatarchiv Brunner Franz / Fundus Karl Sollerer): der Bergführer auf dem Weg zum Venediger Gipfel mit zwei geistlichen Herren. Vorne  Karl, dahinter die Brüder Pfarrer Franz und Josef Hauthaler.

Unten (Foto:Nussbaumer Sepp): Blick über die Birnlücke Richtung Venediger (ganz hinten).

"Das Maß der Liebe 
ist die Liebe ohne Maß." 
Franz von Sales

Gebetsmeinung des Papstes
Um Hilfe für die verfolgten Christen: Sie mögen von der ganzen Kirche durch Gebet und materielle Hilfe unterstützt werden.

Montag, 13. Februar 2017

10 Jahre Gebetskreis: Lobpreis - Impuls - Anbetung

Lobpreis - Impuls - Anbetung
Das sind die drei Hauptteile unseres Gebetskreises. Beim Jubiläumsgebetskreis - 10 Jahre Gebetskreis - sollte kein Teil zu kurz kommen. Wunderschöne Musik der Lobpreisband Sing & Pray, Impuls von einem der Gründer der Loretto Bewegung (auch unser Gebetskreis gehört zu dieser Bewegung), und die Anbetung unseres Herrn Jesus in der heiligsten Eucharistie. Und als extra eine Telefonverbindung zum Gründungspfarrer des Gebetskreises Helmut Friembichler, der zur Zeit auf Mission in den entlegensten Gebieten Perus unterwegs ist. 
Dank sei Gott, für 10 Jahre Jugendgebetskreis Neukirchen. Lobe den Herrn meine Seele.
Lobpreis
Der erste Teil des Gebeteskreises gilt dem Lobpreis.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Darstellung des Herrn: Lieder aus dem Gotteslob mit Akkorden für Gitarre

40 Tage nach Weihnachten: Eine der schönsten Szenen des Evangeliums. Das Jesusbaby wird zum Tempel gebracht. Der alte Simeon hat dort sein Leben lang auf das kommen des Retters gewartet. Er sieht Jesus und nimmt ihn in seine Arme. Nun kann er in Frieden sterben, denn er hat mit eigenen Augen das Heil gesehen, Jesus, das Licht der Welt.
Oh Herr, mach uns wie Simeon fähig Jesus als den Retter zu erkennen. Gib, dass auch wir Jesus sehen und tragen dürfen wie Simeon.

Gitarren Akkorde zu Liedern aus dem Gotteslob für Maria Lichtmess / Darstellung des Herrn:

Nr. 813 (Österreich): Maria ging geschwind
Nr. 660: Heiteres Licht vom herrlichen Glanze / nach "Phos Hilarion"
Nr. 989 (Österreich): Christus dein Licht
Nr. 38: Psalm 27, Der Herr ist mein Licht und mein Heil  (Psalmton IV)
Lichterprozession zu Maria Lichtmess in Neukirchen

Bischof am Plattenkogel - Bischof am Plattenkogel, Pfarrkalender Februar 2017

Bischof am Plattenkogel (Foto: Sepp Nussbaumer)
"Meine Vergangenheit kümmert mich nicht mehr. Sie
gehört dem göttlichen Erbarmen. Meine Zukunft
kümmert mich noch nicht. Sie gehört der göttlichen
Vorsehung. Was mich kümmert, und was mich
fordert, ist das Heute, das gehört der Gnade Gottes
und der Hingabe meines Herzens,
meines guten Willens." 
Franz von Sales

Gebetsanliegen des Papstes:
Um Trost für die Notleidenden: Dass alle, die in Bedrängnis sind, besonders die Armen, Flüchtlinge und Ausgegrenzten, in unseren Gemeinden willkommen sind und Trost finden.


Montag, 30. Januar 2017

10 Jahre Gebetskreis: Die Heilige Messe

Diesen Samstag, 28. Jänner 2017, feierten wir ein großes Jubiläum:
10 Jahre Jugendgebetskreis Neukirchen
10 Jahre, in denen viele Junge und auch Ältere den Segen Gottes gespürt haben.
10 Jahre Lobpreis und Anbetung des Herrn aller Herren.
10 Jahre Gemeinschaft und Freundschaft: untereinander und mit Jesus.
Der Abend begann (wie jeder Gebetskreis) mit einer feierlichen Heiligen Messe:
Pfarrer Christian spendet den Segen über das Volk Gottes, darunter viele Jugendliche. "Seid gesegnet im Namen des Dreifaltigen..."

Generation What? Generation Gott! Jugendinterview 2

Gebetskreis Neukirchen
Lea Keil, Neukirchen

1. Was bedeutet Kirche für dich?

Kirche bedeutet eine Art von “nach Hause kommen” und Kraft tanken, einfach so sein können, wie ich bin!

2. Hast du Vorbilder im Glauben?

Nicht direkt… ich mache mir immer selber gerne eine Meinung und lebe meinen Glauben so, wie ich ihn für besonders und gut halte.


Mittwoch, 11. Januar 2017

Schlieferspitz - Pfarrkalender Jänner 2017

Schlieferspitz (Foto: Sepp Nussbaumer)
"Jesus liebt dich, er hat sein Leben hingegeben, um
dich zu retten, und jetzt ist er jeden Tag lebendig an
deiner Seite, um dich zu erleuchten,
 zu stärken und zu befreien" 
Papst Franziskus

Gebetsanliegen des Papstes:
Für alle Christen, dass sie im Gebet und in der geschwisterlichen Liebe dem Herrn treu bleiben und so als Kirche den Herausforderungen der Menschheit begegnen.


Donnerstag, 15. Dezember 2016

Generation What? Generation Gott! Jugendinterview 1

In einem Bericht des ORF über die große Jugendstudie "Generation What?" (die in Österreich vom ORF selbst durchgeführt wurde) steht der Satz: "Nicht benötigt für das eigene Glück werden Drogen, Junkfood und religiöser Glaube". Wirklich? Abgesehen von der fragwürdigen Gesellschaft, in der der Glaube hier gestellt wird, wissen wir: Die Realität schaut anders aus. Daher haben wir drei Jugendlichen einige Fragen über ihren Glauben gestellt.

Corina Geisler, Wald

1. Was bedeutet Kirche für dich?

Kirche bedeutet für mich, in einer großen Gemeinschaft, an den einen großen und wunderbaren Gott zu glauben. Durch das Sakrament der Eucharistie kann ich vom Alltag abschalten.

2. Hast du Vorbilder im Glauben?

Johannes Paul II, Pfarrer Helmut

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Einweihung der Gedenkstätte für zu früh verstorbene Kinder

Nach einem sehr bewegenden Gottesdienst bei Kerzenschein haben wurde vergangenen Samstag die Gedenkstätte für zu früh verstorbene Kinder in Neukirchen von Pfarrer Christian Hödlmoser eingeweiht. Hier einige Eindrücke von der Segnung:
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